Die Fotografie

Ein Fotoapparat ist heute in jedem Haushalt in der einen oder anderen Form zu finden. Bereits seit einigen Jahren sind sogar die meisten der modernen Handys mit einer entsprechenden digitalen Kamera ausgestattet.

Doch nicht immer war das Fotografieren so einfach, wie es heute ist. Erstmals wurde der Begriff „Photografie“ im Jahre 1839 von einem Astronomen verwendet. Bis ins 20. Jahrhundert hineinreichend verstand man unter dieser Definition alle Bilder, die entstehen, wenn Licht auf eine chemisch behandelte Oberfläche trifft. Die Geschichte der Fotografie reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert, auch wenn man zu diesem Zeitpunkt die Fotografie, wie wir sie heute kennen, noch nicht erfunden war. Vielmehr handelt es sich in dieser Zeit um eine so genannte Camera obscura, was für „Dunkle Kammer“ steht. Diese Camera obscura wurde von Astronomen verwendet, um die Sonne zu beobachten und war schon seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Noch heute kann man als Touristenattraktion in Edinburgh und in Greenwich solche begehbare Camera obscura besichtigen.

Doch zurück in die Gegenwart. Heute beherrscht die digitale Fotografie den Markt. Viele verschiedene Produkte entstanden mit der Digitalisierung der Fotografie. Erst vor kurzer Zeit schlug die Geburtsstunde des Fotobuches, einem Druckerzeugnis, das aus digitalen Bilddateien generiert wird.

Was noch vor wenigen Jahren außergewöhnlich oder sogar unmöglich war, ist heute bereits Alltag, die permanente Verfügbarkeit des Internets. Längst hat der gewerbliche Bereich in allen Branchen das Internet ebenso für sich entdeckt, wie es der Privatmann und Kunde getan hat. Täglich steigt die Zahl der User an, die sich in der virtuellen Welt tummeln. Es gibt fast nichts, das man über das Internet nicht beziehen könnte. Der Bereich der Fotografie wird unter anderem durch viele verschiedene Dienstleister, die einen Fotoservice anbieten, vertreten.

Heute ist die Fotografie längst nicht mehr nur den Profis vorbehalten, wie es in den Anfangszeiten der Fall war. Wie eingangs bereits erwähnt, sind die meisten der modernen Handys mit einer Kamera ausgestattet. Da das Handy für viele Menschen ein permanenter Begleiter geworden ist, lädt das dauerhafte Vorhandensein einer kleinen Kamera dazu ein, spontan Bilder zu schießen. Die Qualität dieser digitalen Kameras kann sich durchaus sehen lassen. Und schon heute ist so manche Handykamera einem älteren digitalen Fotoapparat haushoch überlegen.

Die digitale Fotokamera wird immer kleiner, immer handlicher und immer leistungsfähiger. Die erste Kamera, die Mitte der 1970ger Jahren von einem namhaften Hersteller entwickelt wurde, hatte Ausmaße, wie wir sie uns nicht mehr vorstellen können. Sie wog über dreieinhalb Kilogramm und war größer als ein handelsüblicher Toaster. Um ein Bild mit einer Auflösung von 100x100 Pixeln auf eine Magnetbandkassette zu übertragen, wurden 23 Sekunden benötigt. Die gleiche Zeit beanspruchte es, um das Bild wieder auf einem Bildschirm sichtbar zu machen. Heute sind digitale Apparate, die nicht nur durch die Bildqualität überzeugen können, so schnell, dass sie fast schon dem menschlichen Auge überlegen sind.